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  1. Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer)

Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer)

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (früher: Fahrgestellnummer) kennzeichnet ein Fahrzeug eindeutig. Das deutsche Kürzel lautet FIN, das englische hingegen VIN für “Vehicle Identification Number”. Mit dem Wechsel auf die FIN hat sich für deutsche Fahrzeuge gegenüber der vormaligen Fahrgestellnummer prinzipiell nichts geändert, es gab lediglich einige internationale Angleichungen. Daher hat sich der Begriff “Fahrgestellnummer” in der Umgangssprache gehalten.
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Die FIN mit ihrer internationalen Norm gibt es seit den frühen 1980er Jahren, in der EU basiert sie auf der Verordnung 76/114/EWG aus dem Jahr 1981. Die bis damals verwendete Fahrgestellnummer der Hersteller wurde damit abgelöst. Wie hartnäckig sich solche Bezeichnungen dennoch halten, erschließt sich nicht nur aus dem immer noch gebräuchlichen Begriff “Fahrgestellnummer”, sondern auch aus dessen Überholung eigentlich schon seit den 1930er Jahren.

Schon damals wurden Autos ohne separates Fahrgestell und stattdessen mit einer selbsttragenden Karosserie entwickelt. Fahrgestelle haben aber Krafträder und Nutzfahrzeuge.

Technische Anbringung der FIN

Wenn ein Fahrzeug über ein Fahrgestell verfügt, wird die FIN dort eingestanzt, ansonsten findet sie sich in der Karosserie und bei US-Fahrzeugen sogar auf der Windschutzscheibe innen (auf der Fahrerseite unten links). Sie wird in der Regel mehrfach vermerkt.

Gängige Stellen für europäische Fahrzeuge sind neben dem Fahrgestell (falls vorhanden)

  • der Motorraum,
  • der Einstiegsbereich der Fahrertür und
  • der Kofferraum.

Natürlich steht die FIN auch in beiden Teilen der Zulassungsbescheinigung, also dem vormaligen Fahrzeugbrief und dem Fahrzeugschein.

Ursprünglich hatten die Hersteller die frühere Fahrgestellnummer auf Plaketten im Motorraum abgebildet. Das war leicht zu fälschen und förderte damit den Autodiebstahl. Heutzutage wird die FIN in Metallteile – etwa das Blech der Karosserie – eingestanzt. Sie ist praktisch nicht spurenlos zu entfernen und durch eine andere FIN zu ersetzen. Auch ihre mehrfache Anbringung erhöht die Manipulationssicherheit.

Aufbau der FIN

Die FIN ist eine 17-stellige, international genormte Seriennummer. Sie wird einmalig für jedes Kraftfahrzeug der Welt vergeben. Prinzipiell besteht sie aus drei Teilen:

  • WMI (World Manufacturer Identifier = Herstellerkennung, zum Beispiel WDB für Fahrzeuge der Daimler AG, W0L für Opel plus Vauxhall, WVW für Volkswagen, VF7 für Citroën, WF0 für Ford in Deutschland)
  • herstellerspezifischer Schlüssel
  • laufende Nummer in der Regel nach Baujahr

Es gibt Hersteller, denen mehrere Herstellerkennungen zugeordnet sind.

In der EU gilt die ISO-Norm 3779. Nordamerikanische Hersteller verwenden ein strengeres System, das aber mit der europäischen ISO-Norm konform ist. Die FIN kann die Ziffern 0 – 9 und alle lateinischen Großbuchstaben bis auf O, Q und I enthalten. Die letztgenannten Buchstaben werden ausgeschlossen, weil diese mit Ziffern (0, 1) verwechselt werden können.

Die FIN hat 17 Stellen. Diese bedeuten:

  • Stellen 1 bis 3: Hersteller (siehe Beispiele oben)
  • Stellen 7 und 8: Fahrzeugtyp
  • Stelle 10: Modelljahr
  • Stelle 11: Werk (Produktionsstandort)
  • Stellen 12 bis 17: fortlaufende Fahrzeugnummerierung

 

Zweck der Fahrzeug-Identifizierungsnummer

Zunächst einmal handelt es sich um eine individuelle Kennzeichnung für jedes Fahrzeug, die dessen Auffinden ermöglicht und somit die Aufklärung von Diebstählen, aber auch der Flucht eines Fahrers (ohne sein Fahrzeug) nach einem Unfall erleichtert. Mithilfe der Nummer wird das Fahrzeug zugelassen. Des Weiteren beziehen Kfz-Werkstätten aus der Nummer Informationen zur Ausstattung und zur Servicehistorie des Autos ab Werk.

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